Messungen
Was gemessen wird, in welchem Takt und wann daraus ein Alarm wird.
Die drei Prüfungen
| Ziel | Verfahren | Takt | Zweck |
|---|---|---|---|
| Köln | HTTP auf /healthz | 15 s | Läuft die Überwachung selbst noch? |
| München | TCP auf Port 16 | 15 s | Antwortet der zweite Messpunkt? |
| Offenes Internet | DNS gegen 1.1.1.1 | 15 s | Gegenprobe für die eigene Leitung |
Die Gegenprobe
Fällt die dritte Prüfung ebenfalls aus, liegt der Fehler an der Leitung dieses Servers und nicht bei den gemessenen Systemen. Dann meldet die Sonde nichts. Ohne diese Regel würde jede Störung der eigenen Anbindung als Ausfall der überwachten Systeme erscheinen.
Wann ein Alarm entsteht
Ein einzelner Fehllauf löst nichts aus. Erst wenn drei Messungen nacheinander fehlschlagen, gilt ein Ziel als nicht erreichbar — das sind rund 45 Sekunden. Meldet ein zweiter Messpunkt dasselbe, ist der Ausfall bestätigt; meldet nur dieser Server ihn, geht die Meldung zunächst nur an den Betrieb, mit dem Vermerk, dass sie unbestätigt ist.
- bestätigt
- Zwei Orte sehen dasselbe. Der Ausfall ist belegt.
- unbestätigt
- Nur dieser Ort sieht ihn. Meldung an den Betrieb, kein Kundenalarm.
- eigene Leitung gestört
- Keine Meldung, weil die Messung nichts wert wäre.
Wie gemeldet wird
Meldungen gehen per E-Mail hinaus. Der Versand läuft zunächst über den Mailserver in Köln; ist der nicht erreichbar, stellt dieser Server selbst zu. Zusätzlich besteht ein Weg über den Messpunkt München, an dem ein Mobilfunkmodem für Kurznachrichten hängt.